Hallo, ich bin Thomas

Theoretisch bin ich der Älteste in unserer Familie und somit das Familienoberhaupt. Allerdings hat man bei einer fast komplett weiblich ausgerichteten Familie kaum eine Chance, das Sagen zu haben bzw. das Familienoberhaupt zu spielen. Wenn ich unsere Tiere mit einbeziehe, gibt es außer mir nur noch zwei weitere männliche Mitbewohner. Der eine wäre Peter, eines unserer beiden Kaninchen, und der andere ist Flecki. Flecki ist eines unserer drei Meerschweinchen und ist erst kürzlich bei uns eingezogen. Seine Partnerin ist verstorben und da er nicht alleine bleiben wollte, kam er zu uns als "Dauerleihgabe" einer befreundeten Familie.
Ich selbst bin ein guterhaltenes 68-er Baujahr und arbeite als Leiter der Beschaffungs- / Einkaufsabteilung bei einem im Bergbau tätigen Unternehmen.
Zur Welt gekommen bin ich in Elspe. Dort gab es früher einmal ein Krankenhaus, das mittlerweile zu einem Seniorenwohnheim umgebaut worden ist. Böse Stimmen behaupten ja immer, dass ich irgendwann einmal wieder dorthin gehen werde von wo ich herkam. Aber schauen wir einmal, denn: "Wer zuletzt lacht, lacht am besten!"
Zu dieser Zeit lebten wir noch am Baro, einer kleinen Bergarbeitersiedlung zwischen Halberbracht und Meggen. Von dort zogen wir nach Halberbracht und schließlich 1974 in unser jetziges Heim am Hasterberg. Von 1974 bis 1978 bin ich hier in Halberbracht zur Grundschule gegangen. Leider wurde diese 2011 mangels einer ausreichenden Anzahl an Kindern geschlossen.
Von 1978 bis 1984 habe ich dann die St. Barbara-Realschule in Meggen besucht. Nach einer erfolgten Ausbildung zum Maschinenschlosser bei der Firma Tracto-Technik in Saalhausen habe ich dort 1987 meinen Gesellenbrief erhalten. Da ich zum damaligen Zeitpunkt vorhatte, ein Studium im Bereich Maschinenbau abzulegen, habe ich anschließend das Fachabitur in Olpe gemacht, gefolgt von meiner Grundwehrdienstzeit, die ich zuerst in Koblenz bei der Waffen-Instandsetzungs-Ausbildungskompanie 5/5 und anschließend beim Fernmeldebatallion 320 in Frankenberg/Eder verbrachte. In Frankenberg/Eder kam der Entschluss, eine 12-jährige Offizierslaufbahn mit der Ausbildung zum Fahrlehrer abzulegen. Leider musste ich dieses Vorhaben aber aus gesundheitlichen Gründen fallen lassen und wurde bereits nach einer Dienstzeit von nur elf Monaten ausgemustert.
Kurzfristig konnte ich dann als Reparaturschlosser bei einem Automobilzulieferer in Attendorn in der Maschineninstandhaltung arbeiten. Dort war ich für die Wartung und Instandsetzung von Hydraulik- und Excenter-Pressen bis 1000 t Presskraft verantwortlich. 1991 bin ich dann zur Firma Viega ins Werk Elspe gewechselt. Dort hab ich einige Jahre im Werkzeugbau gearbeitet und parallel zur Arbeit meinen Maschinenbautechniker und einen Ausbilderschein an der Abendschule in Attendorn gemacht. Nach erfolgreicher Weiterbildung bin ich dann vom Werkzeugbau in die Regiebetriebsleitung gewechselt und war dort stellvertretender Regiebetriebsleiter.
Da ich mich beruflich immer weiter entwickeln wollte, hab ich auch hier wieder parallel zum Job Weiterbildungen per Abendschule durchgeführt. Es zog mich in den Bereich der Konstruktion. Die Weiterbildungen beschäftigten sich mit CAD-Techniken zum Erstellen von technischen Konstruktionen. Da ein weiteres berufliches Vorankommen bei Viega aus diversen Gründen nicht möglich war, bin ich 1999 zu meinem jetzigen Arbeitgeber, der Fa. Tüschen & Zimmermann in Saalhausen, gewechselt.
Die ersten Jahre habe ich dort im Bereich der Konstruktion gearbeitet und bin dann vor einigen Jahren, aufgrund einer anstehenden Nachfolgeregelung, in den Beschaffungsbereich gewechselt. Dort bin ich auch heute noch und kümmere mich, zusammen mit meiner Kollegin, um die Beschaffung von Materialien, Maschinen, Ersatzteile und alles, was in den Bereich Beschaffung gehört.
Um einen gewissen Ausgleich zur Arbeit zu haben, hat man natürlich auch noch das eine oder andere Hobby. Das ist bei mir recht vielfältig und so muss man sich nicht wundern, wenn man keines so richtig ausleben kann. Zum einen fahre ich unheimlich gerne Motorrad. Ich habe eine Triumph Tiger (T400) aus 1993. Mein absolutes Traum-Motorrad. Dieses Hobby wurde aber mittlerweile durch meine Familie ein wenig eingeschränkt. Das Motorradfahren birgt immer ein gewisses Risiko und mit einer Familie im Hintergrund hat man natürlich auch eine entsprechende Verantwortung, die man nicht vergessen sollte. Somit reduziert sich das Ganze auf das Fahren in den Abendstunden oder kurze Touren am Wochenende, bevor die "Heizerfraktion" unter den Bikern die sauerländischen Straßen unsicher macht und nicht nur sich, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet.
Ein weiteres Hobby ist mein kraka 01FAUN-Kraka, mit dem ich von Zeit zu Zeit durch die Gegend knattere. Hierbei handelt es sich um eine Art "fahrende Palette", die vor mehr als vierzig Jahren durch die Bundeswehr angeschafft wurde und das Kürzel für Kraftkarren ist. Der Kraka, der mir gehört, ist vom Baujahr 1974 und seit 2005 in meinem Besitz. Ich nutze ihn hauptsächlich zum Holz holen für unseren Ofen und für alle Touren, die mit dem Garten zu tun haben. Ansonsten ist er für mich ein reines Spaßgefährt. Wer mehr über den Kraka erfahren möchte, sollte googlen und sich auf den entsprechenden Seiten weiterführend informieren.
Mein neues Hobby ist das, war Ihr hier sehen könnt. Ich habe vor geraumer Zeit angefangen Internetseiten zu erstellen.
Gekommen bin ich hierzu über Simone. Sie wollte gerne im Nebenerwerb mit einem Büroservice arbeiten. Um sich den potentiellen Kunden gegenüber repräsentieren zu können, muss in der heutigen Zeit auch eine entsprechende homepage an den Start gebracht werden. Sicher weiss der eine oder andere auch, mit welchem finanziellen Aufwand so etwas umgesetzt werden muss. Da wir in der Anfangsphase aber nicht unbedingt das nötige Kleingeld hatten, war guter Rat sprichwörtlich zu teuer. Somit bin ich dann bei unserem Büroservice mit eingestiegen und hab mich zum ersten Mal mit der Materie der homepage-Erstellung beschäftigt.
Die Anfänge habe ich mit diversen Programmen gemacht, die im Endeffekt das darstellen, was man auf dem Bildschirm zu sehen bekommt. Das ist die sogenannte "What you see is what you get"-Methode oder auf Deutsch: "Das was Du siehst, bekommst Du auch". Das Problem ist allerdings, das habe ich mittlerweile festgestellt, der Speicherbedarf bei den hiermit aufgebauten Seiten.
Er ist im Verhältnis zu einer programmierten Seite deutlich größer. Weiterhin sind diese erstellten Homepages nicht unbedingt konform zu gängigen Regeln der homepage-Erstellung nach W3C.
So habe ich mich dann hingesetzt und angefangen Bücher "ohne Ende" zu lesen und Informationen zu sammeln. Mittlerweile sind mehr als 2000 Seiten an Fachliteratur durch meine Hände gegangen und sicher mehrere Dutzend Stunden vor dem Rechner mit recherchieren und ausprobieren.
Die ersten Seiten für Kunden unseres Büroservices sind erstellt worden und das Feedback bislang durchaus positiv. Inzwischen habe ich mich ein wenig in das CMS-System Joomla eingearbeitet, mit dem ich recht zufrieden bin und mittlerweile auch mehr oder weniger gut klar komme. Das Ergebnis seht ihr gerade.

Thomas

   
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