Das große "Abenteuer Sauerland" beginnt.

Meine Name ist Sepp und ich bin ein Bayrischer Gebirgsschweißhund. Wie schon in der Einleitung geschrieben, lebe ich seit dem 09.08.2017 bei meinem Rudel im Sauerland. Zuvor wohnte ich in der Nähe von Wiehl im Bergischen Land zusammen mit meinen Eltern und einer Tante. Zum ersten Mal habe ich meine neuen Rudelmitglieder in Wiehl gesehen. War schon echt interessant, da ich bis dahin eigentlich noch nicht viel von der Welt gesehen habe. Alles war irgendwie anders. Dennoch fand ich Simone, Thomas und Cathi von Anfang an sehr nett und habe auch gleich interessiert Kontakt mit den 2017 08 09 seppDreien aufgenommen. Zusammen haben wir ein wenig mit einem Tennisball auf dem Rasen gespielt. Wir haben uns sofort sehr gut verstanden und so ist mir der Abschied von meinem alten Zuhause nicht so schwer gefallen, wie man es sich eigentlich vorstellen könnte. Mein neues Rudel hat sich sofort ganz toll um mich gekümmert und dafür gesorgt, dass bei mir kein Heimweh aufkommt. Auf der Rückfahrt ins Sauerland sind wir dann noch an einem Ort vorbeigekommen, an dem ich das Gefühl hatte, dass die Stimmung sehr traurig ist. Und so war es wohl auch. Wir sind bei einem Tierkrematorium vorbei gekommen und haben die Urne mit den Überresten von meiner Vorgängerin Lucy abgeholt. Ich habe mittlerweile erfahren, das sie erst zwei Tage zuvor den Weg über die Regenbogenbrücke genommen hat. Von der Regenbogenbrücke haben mir auch schon meine Eltern erzählt. Dabei meinten sie, dass sich alle dort einmal wiedersehen werden. Unterwegs haben wir dann noch die ein oder andere Pause gemacht, wo wir uns alle die Beine vertreten haben und ich auch noch Pipi machen konnte.
Mein neues Zuhause hat mir auch sofort sehr gut gefallen. Dadurch das ich Lucy überall noch erschnüffeln konnte, fühlte ich mich nicht mehr ganz so einsam und habe sofort mit allen zusammen ein wenig gespielt, dann noch einen Happen gegessen und den Rest des Tages viel geschlafen. Mein neues Zuhause liegt auf einem Berg und es ist nicht weit bis wir auf den Wiesen oder im Wald sind. Hier gibt es für einen jungen und neugierigen Hund wie mich sehr viel zu entdecken. Wie meine Zukunft aussieht, kann ich noch nicht genau sagen, aber ich habe schon herausgehört, dass mein 2017 08 09 sepp 02Herrchen mit mir in Richtung "Nasenarbeit" gerne was machen möchte. Ihr müsst nämlich wissen, dass ich von meiner Art her besonders für das Suchen und Finden geeignet bin. Herrchen hat auch schon das ein oder andere mal eine Fährte mit Leckerchen gelegt, die ich finden sollte. Das war für mich auch kein besonders großes Problem. Allerdings habe ich ziemlich große Ohren und die haben mich schonmal ein wenig gestört, denn wenn ich mit der Nase den Boden absuche, schleifen auch meine Ohren über den Boden.
 
   
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